Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie eine Auflistung der häufigsten Fragen unserer Patienten.

Fragen zu Mundhygiene


Die professionelle Zahnreinigung ist ein großer Bestandteil der Gesunderhaltung Ihrer Zähne, da das Risiko von Karies, Mundgeruch und Zahn­fleisch­ent­zündungen stark reduziert wird.

Daher empfehlen wir die professionelle Zahnreinigung wenigstens zweimal jährlich.

  • Die professionelle Zahnreinigung geht weit über das hinaus, was Sie selbst durch häusliche Zahnpflege erreichen können. Es werden Bereiche gereinigt, die Sie weder mit Ihrer Zahnbürste noch mit Zahnseide oder Zahn­zwischen­raum­bürstchen erreichen können. Durch das Auftragen von verschiedenen Lacken werden Ihre Zähne widerstandsfähiger gegen Karies gemacht .
  • Durch die Entfernung von unschönen Raucher-, Tee- und Kaffeebelägen wirken die Zähne nach der Behandlung meist sehr viel heller.
  • Dieses Ergebnis kann durch ein im Anschluss durchgeführtes Bleaching noch verbessert werden.


Ab dem ersten Zahn, also etwa mit einem halben Jahr, sollten Sie mit Ihrem Kind den ersten Zahnarztbesuch wagen. Spätestens jedoch mit zwei Jahren sollte die erste Untersuchung stattgefunden haben.

Geklärt werden sämtliche Fragen für die lebenslange Zahngesundheit Ihres Kindes. Von der passenden Schnullerform über die richtige Zahnpflege bis hin zur gesunden Ernährung erfahren Sie bei uns alles.


Bleiben Sie freundlich aber bestimmt. Sie tun Ihrem Kind keinen Gefallen, indem Sie nachgeben. Denn auch wenn die Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt werden, so führt ein schlechtes Milchgebiss zu dauerhaft kranken Zähnen. Lassen Sie Ihr Kind Zahnpasta und Zahnbürste selbst aussuchen. Lassen Sie Ihr Kind selbst putzen und putzen Sie bis zum ca. 8.Lebensjahr nach.

Oder besuchen Sie regelmäßig unsere Zwergenprophylaxe, bei der dem Kind spielerisch das richtige Putzen beigebracht wird.


Bereits ab dem 2. Lebensjahr empfiehlt sich der halbjährliche Besuch beim Zahnarzt. Gesetzlich krankenversicherte Kinder erhalten ab dem 6. bis zum 18.Lebensjahr kalenderhalbjährlich die sogenannte Individualprophylaxe von der Krankenkasse bezahlt. Der Zahnarzt sollte wenigstens einmal im Jahr die Zähne kontrollieren. Kinder mit einem hohen Kariesrisiko können mit Einverständnis der Eltern und bei privater Übernahme der entstehenden Kosten auch häufiger zur Vorsorge kommen.


In unserer Praxis werden ausschließlich digitale Röntgenbilder erstellt. Schnellere Diagnosen, bessere Kommunikation mit dem überweisenden Kollegen und vor allem die Reduktion der Strahlenbelastung um bis zu 90% für den Patienten sind die entscheidenden Vorteile. Es fallen keine umweltschädlichen Ent­wicklungs­chemikalien an! Statt eines Films, der von den Röntgenstrahlen belichtet wird und anschließend entwickelt werden muss, kommt beim digitalen Röntgen ein spezieller Sensor zum Einsatz, der die auftreffenden Strahlen in digitale Signale umwandelt. Diese werden in einem Computer verarbeitet, und auf dem Monitor kann anschließend das Bild sofort betrachtet und ausgewertet werden. Unsere Röntgengeräte werden von den Strahlenschutzbehörden regelmäßig kontrolliert.

Die Röntgenaufnahme ist ein besonders wichtiges Hilfsmittel zur Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Kiefer- und Gesichtsbereich. Röntgen­auf­nahmen werden zur Erkennung von Veränderungen an den Zähnen sowie am Kieferknochen benötigt. Röntgenaufnahmen sind außerdem für die Planung von zahnärztlichen Implantaten oder von Zahnersatz notwendig, oder auch unter­stützend zur Entdeckung von beginnender Zahnkaries. Auch die Behandlung von abgestorbenen Zähnen mit Hilfe einer Wurzelkanalbehandlung wird durch Röntgenaufnahmen erst ermöglicht. Wir verpflichten uns, die Röntgenaufnahmen auf eine für die Behandlung notwendige Mindestzahl zu beschränken.


Die beim Bleaching verwendeten Materialien sind sehr sanft zu den Zähnen und wirken durch die richtige Konzentration. In der Praxis wird das Bleichmittel auf den individuellen Ausgangszustand der Zähne abgestimmt.

Nur natürliche Zähne lassen sich bleichen. Füllungen, Kronen und anderer Zahnersatz können nicht aufgebleicht werden und müssen gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Bei sensiblen Zahnhälsen, undichten Füllungen oder einer bestehenden Parodontitis(Zahnfleischentzündung) ist Bleaching jedoch nicht zu empfehlen. In diesem Fall müssen die Zähne durch eine Vorbehandlung auf das Bleaching vorbereitet werden.


Nein, aus rechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen keine Versicherung empfehlen.

Grundsätzlich erachten wir jedoch bei den meisten gesetzlich versicherten Patienten eine Zusatzversicherung für sinnvoll. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen werden zunehmend eingeschränkt. Wir möchten Sie jedoch darauf aufmerksam machen, sehr kritisch die Angebote zu hinterfragen. Die Bandbreite der versicherten Leistungen ist immens. Dementsprechend unterscheiden sich die zu leistenden monatlichen Beiträge sehr stark. Unsere Meinung: für sehr wenig Geld können Sie in aller Regel auch nur eine eingeschränkte Leistung erwarten!

Wichtig ist der rechtzeitige Abschluss einer Zusatzversicherung, da bereits bestehende Erkrankungen/Befunde (z.B. Zahnlücken, Karies etc.) oftmals ausgeschlossen oder nur durch einen sehr hohen Beitrag versichert werden.

Hilfestellung bei der Auswahl der für Sie passenden Zahnzusatzversicherung kann Ihnen die Initiative ProDente, die Seite www.waizmanntabelle.de oder die Verbraucherzentrale geben.


Bitte melden Sie sich sofort bei Ihrem Zahnarzt. Der Zahnersatz muss wieder befestigt werden!

Da sich die Zähne ansonsten bewegen ist es möglich, dass die Brücke/Krone nach längerem warten nicht mehr wieder befestigt werden kann.


Bitte lassen Sie die Prothese durch Ihren Zahnarzt und das Labor reparieren. NIE mit Kleber kleben!


Fragen zu Implantaten


Die Erfolgsquote bei Implantaten liegt meist bei über 90%. Raucher haben ein höheres Verlustrisiko. Da Implantate aus Titan sind, einem absolut verträglichen Werkstoff, heilen sie problemlos in den Knochen ein.

Allerdings ist das Implantat denselben ungünstigen Faktoren ausgeliefert wie ein natürlicher Zahn. Rauchen, Parodontitis, sowie bestimmte Allgemeinerkrankungen (Diabetes Typ I, längere Cortisonbehandlungen, erfolgte Strahlentherapie u.n.v.m) können den Einheilprozess, ebenso wie den Langzeiterfolg stark beeinträchtigen. Daher werden in unserer Praxis bestehende Risikofaktoren vor dem Implantieren sorgfältig geprüft, abgewogen und mit dem Patienten besprochen.

Durch eine gute Mundhygiene, die zwingend durch die professionelle Zahnreinigung unterstützt werden muss und regelmäßigen Kontrollen durch Ihren Zahnarzt, können wir einen Langzeiterfolg gewährleisten.


Wenn Sie privat versichert sind, übernimmt Ihre Krankenkasse meist einen großen Teil der Zahnimplantate. Ob und wieviel erstattet wird, sollte im Vorraus durch das Einreichen eines Kostenvoranschlages abgeklärt werden.

Als Mitglied der gesetzlichen Krankenkassen erhalten Sie im Rahmen der befundorientierten Festzuschüsse auch zu Implantatlösungen den regulären Festzuschuss. In jedem Fall ist vor Beginn der Behandlung ein Heil- und Kostenplan bei Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung einzureichen.

Implantate selbst werden nicht bezahlt. Es gibt nur wenige Ausnahmen, z. B. eine Krebserkrankung des Kiefers, die zum Verlust der Zähne führt.


Bei Jugendlichen müssen Zähne häufig wegen Nichtanlagen oder wegen verloren gegangener Zähne durch ein Sturz ersetzt werden. Erst wenn das Wachstum des Gesichtschädels weitestgehend – also nahe an der Volljährigkeit- abgeschlosssen ist können Implantate gesetzt werden.


Nur wenige Erkrankungen führen dazu, dass Implantate nicht gesetzt werden können. Im Einzelfall erfolgt eine genaue Abschätzung des Risikos. Gegebenenfalls erfolgt auch die Rücksprache mit dem Hausarzt/ behandelnden Arzt.


Bei Einnahme von Blutverdünnern, z.B. Marcumar, ASS, Clopidogrel, ist eine Absprache mit dem Hausarzt ratsam. Gemeinsam muss erörtert werden, ob die Blutverdünner abgesetzt, reduziert oder durch andere Medikamente ersetzt werden können.

Bitte informieren Sie unbedingt Ihren Zahnarzt über die Einnahme von Blutverdünnern!