Wurzelspitzenresektion

Zahnentfernung, Zahn ziehen, Zahnarzt Koenigsbrunn bei Augsburg

Wenn bei wurzelbehandelten also „toten“ Zähnen trotz sorgfältiger Wurzelbehandlung weiterhin Entzündungen an der Zahnwurzel bestehen oder aber nach einiger Zeit erneut auftreten, so kann eine Wurzelspitzenresektion erfolgen.

"Resektion" bedeutet wörtlich so viel wie abschneiden. Bei einer Wurzel­spitzen­resektion wird also die entzündete Wurzel­spitze des Zahnes samt umliegendem Gewebe entfernt.

Gegebenenfalls wird hierbei auch die Wurzel von unten her bakteriendicht mit einer Füllung verschlossen. Bei der herkömmlichen Wurzelspitzenresektion wird ein Schnitt im Bereich des Zahnfleisches gemacht. Durch eine geschaffene Öffnung im Knochen wird dann die Wurzelspitze abgetrennt. Die Wunde wird abschließend speicheldicht durch eine Naht verschlossen.

Bei einwurzeligen Zähnen dauert die Behandlung circa eine halbe Stunde. Bei mehrwurzeligen Zähnen – Zähnen im hinteren Bereich des Kiefers kann die Operationszeit bis zu einer Stunde betragen.

Ist die Entzündung sehr weit vorangeschritten, muss kritisch abgewägt werden, ob die Wurzelspritzenresektion noch ausreichend Erfolg versprechend ist.

Was sind die Alternativen zur Wurzelspitzenresektion?

Eine Alternative besteht darin die Wurzelkanalbehandlung zu wiederholen („Revision“). Dies ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn die Wurzelfüllung röntgenologisch nicht vollständig dicht ist oder nicht die volle Wurzellänge erfasst. (siehe auch Wurzelkanalbehandlung)

Eine weitere Möglichkeit ist die Entfernung des Zahnes. Bei sehr ausgeprägten im Röntgenbild erkennbaren Entzündungsprozessen, ist ein Erhalt des Zahnes weder durch eine Wurzelspitzenresektion, noch durch eine Wurzelkanalrevisionsbehandlung möglich.

Ihr Zahnarzt wird mit Ihnen die Möglichkeiten besprechen, Vor- und Nachteile abwägen und die für Sie richtige Behandlung festlegen.